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Neuigkeiten..:
"We don't stop playin' because we get old,...
we get old because we stop playin'"
(Doyle Brunson)


Unter diesem Motto biete ich allen Piano Blues & Boogiebegeisterten von quasi 0-99 Privatstunden an. (Kontakt)


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Biografie..:

Wie alles begonnen hat... Ich wurde am 12. Jänner 1978 in Wien geboren. Mit meinem Bruder, der vier Jahre später auf die Welt kam, verbrachte ich eine wunderschöne Kindheit und Jugend in Wien und an den Wochenenden bei den Großeltern in der buckligen Welt und in Wr. Neustadt. Eine Zeit die ich nicht missen möchte...!! Ich erinnere mich noch daß ich mit meinem Vater im 2. Bezirk eine Musikmesse besuchte als ich sechs war und mich diese E-Orgeln wahnsinnig interessierten. Auf jedenfall kauften mir meine Eltern im gleichen Jahr noch eine solche und ich durfte in einer Musikschule ( Haus der Begegnung im 22. Bezirk ) Stunden nehmen. Aber das war gar nicht so einfach. Ich hab das mit den Noten anfangs überhaupt nicht begriffen und das hat'ne ganze Weile gedauert bis es dennoch geklappt hat.

Auf jedenfall spielte ich zu Weihnachten in der Musikschule mein erstes Schülerkonzert.... schwitz... mit sechs anderen E-Orglern das gleiche Stück. Nachdem der Vortragsabend beendet war, alle anderen ( stolze Eltern mit Kindern ) verschwunden waren, blieben ein paar Lehrer, ältere Schüler meine Eltern und ich zurück. Die fingen auf einmal an eine Session zu machen und improvisierten über " When the saints...". Meine Eltern fragten ob ich nicht mitspielen dürfte und ich durfte. Yeah... Mir wurden ein paar einfache Chords gezeigt und los gings. Zum Abschluß spielten sie noch einen Boogie Woogie. Ich hatte damals noch keine Ahnung was das genau war, aber der groove begeisterte mich. Als ich das nächste Mal bei meinen Großeltern auf Besuch war, erzählte ich meinem Onkel, der im gleichen Haus wohnt, von der tollen Session und dem Stück das sie Boogie Woogie nannten. Er ließ mich wissen daß das eigentlich eine reine Klaviersolo Musik ist und da er selbst ein toller Pianist ist, hatte ich durch ihn einen super Zugang zu dieser Musik. Nun konnte ich es kaum erwarten ihn am Wochenende zu sehen,... meine liebevollen und toleranten Eltern unterhielten sich einstweilen mit meinen Großeltern die wir wahrscheinlich sehr genervt haben müssen, denn oft wurde es spät und meine Eltern hatten alle Mühe mich vom Klavier wegzubringen.

So ging das weiter bis ich zehn war. Ich wechselte nun endlich zum Klavier und begann gleichzeitig Schlagzeug bei Helmut Mejda zu lernen.

Als ich dreizehn war nahm mich Helmut mit ins Metropol und da hörte ich zum ersten Mal live das Joachim Palden Trio mit der wunderbaren Dana Gillespie, wo er den Schlagzeugpart innehatte. Einfach unglaublich ... Ich bekam zum 13. Geburtstag von meinen Eltern zwei Platten geschenkt die nachhaltig meinen Weg beeinflussen sollten. Vince Weber " I'm the Boogie Man " und Mojo Blues Band " Alligator Walk ". Ich hörte diese beiden Scheiben nächtelang und wußte, daß diese Art Musik mich nicht mehr loslassen würde.

Ich wechselte mit vierzehn in eine andere Schule und zwar in das Musikgymnasium Neustiftgasse im 7. Bezirk. Da man ein Hauptfach an einer Musikhochschule oder Konservatorium haben mußte, meldeten mich meine Eltern an der MHS für klassisches Schlagwerk an, da es ja kein Fach für Boogie und Blues Piano in der Form gibt. Ich schaffte die Aufnahmeprüfung mit vierzehn und studierte fortan an der MHS während die Schule gleichzeitig mitlief. So legte ich 1997 die Matura im Musikgymnasium ab und schloß den ersten Teil meines Studiums 1999 mit der ersten Diplomprüfung ab, die zweite Diplomprüfung erfolgte im November 2006 mit einstimmiger Auszeichnung.

Durch meinen Schlagwerkprofessor Kurt Prihoda (Wiener Philharmoniker) hatte ich die Chance im Sommer 2003 mit dem Attersee Institute Orchestra und mit Weltstars wie Bobby Mcferrin und Rudolf Buchbinder bei der Abschluß-Matinee der Salzburger Festspiele in der berühmten Felsenreitschule mitzuwirken.

Da in dieser Zeit das Klavierspielen leider sehr in den Hintergrund getreten war hatte ich nun wieder vollends Zeit mich dieser Liebe hinzugeben. 1999 hatte ich das Glück den famosen Pianisten Hannes Otahal kennenzulernen und zwar im Jazzland in Wien. Da ich ja bis dahin autodidaktisch in Sachen Blues und Boogie unterwegs war, war es eine unglaubliche Bereicherung für mich und meine pianistischen Fähigkeiten verdanke ich ihm!!!

Mit 21 wurde ich dann von Traude Boyer auf die Sessions im Papas Tapas aufmerksam gemacht und eines Tages nahm sie mich mit. Hannes Kasehs leitete die Session und ich lernte im Laufe der Jahre dort viele tolle Musiker kennen, wie z.B Peter Kern, Siggi Fassl, Robert Shumy, F.G. Hacker, Didi Mattersberger, u.v.a. Siggi war es dann später, der mir die Ohren auch für andere Musikstile öffnete wie Bluegrass, Jump Blues, R & B, Country Blues, jazziges und viele obskure Bluessachen.

2003 wurde ich dann von Dani Gugolz gefragt ob ich nicht Lust hätte bei der Bluesband von Bernhard Egger ( Austrian Blues Unit ) einzusteigen was ich auch mit Begeisterung tat. Es folgten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland und es wurden zwei CD's produziert.

Im Mai 2004 ging für mich ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Drei Tage mit Vince Weber im Jazzland. Wir hatten uns ein Jahr vorher dort kennengelernt und ich fragte ihn ob er Lust hätte mal mit mir zu spielen. Er stimmte zu aber ich konnte es irgendwie nicht wirklich glauben daß das je passieren würde. Auf jedenfall weiß ich daß ich diese drei Tage nie vergessen werde!!!

Nun ich hoffe wir sehen uns bei einem meiner Konzerte!

Keep on bluesin'

Bis dann
Euer Wolfgang

 

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